Freitag, 2. November 2012

Ein Jahr danach

Die Nachrichten des 12. November 2011 haben unser Land geschockt. Durch die Explosion eines Reihenhauses in der Zwickauer Frühlingsstraße und dem Selbstmord der Neonazis Mundlos und Böhnhardt kam zutage, was bis dahin über viele Jahre im Verborgenen geschehen konnte. Die Verbrechen des "Nationalsozialistischen Untergrunds - NSU" machten sprachlos, wütend und betroffen.

Wie konnten über Jahre Neonazis ihre grausamen Taten begehen? Was wussten die Sicherheitsbehörden? Wurde dieses Wissen zwischen den Behörden der Länder und des Bundes ausgetauscht und wenn nicht - warum? Fragen, mit denen sich seit einem reichlichen halben Jahr drei Untersuchungsausschüsse des Bundestages, des thüringischen und des sächsischen Landtages beschäftigen. Zu einer ungewöhnlichen Gesprächsrunde treffen sich ein Jahr nach den Ereignissen auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung die SPD-Obleute der drei Ausschüsse in Zwickau, um Bilanz zu ziehen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 13.11. 2012, 18:30 im Julius-Seifert-Haus in der Talstraße 10a statt. Um vorherige Anmeldung an sachsen@fes.de wird bis zum 9.11. gebeten.