Donnerstag, 11. Juli 2013

SPD-Mindestlohn würde 58.000 Menschen im Landkreis Zwickau helfen

20130326_mindestlohn_teller-dataIm Landkreis Zwickau arbeiten rund 57.770 Menschen für einen Niedriglohn, das heißt, sie verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Das ist das Ergebnis einer Studie des Pestel-Institutes Hannover im Auftrag der Gewerkschaften ver.di und NGG. Die Wissenschaftler haben darüber hinaus untersucht, welche positiven Effekte ein gesetzlicher Mindestlohn für die heimische Wirtschaft hätte: “Die Kaufkraft im Kreis Zwickau würde um 127,2 Millionen Euro pro Jahr steigen. Vorausgesetzt, jeder Beschäftigte verdient künftig mindestens 8,50 Euro pro Stunde”, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Der Leiter der Mindestlohn-Studie erwartet, dass der Zuwachs an Kaufkraft nahezu eins zu eins in den Konsum gehen würde. Direktkandidat Andreas Weigel sieht durch die Studie einen zentralen Programmpunkt der SPD zur Bundestagswahl bestätigt: “Das ist ein klares Argument für die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes in Deutschland. Wer den ganzen Tag arbeitet, muss von seinem Gehalt auch leben können.”