Mittwoch, 14. August 2013

Wahlkampfauftakt mit Thomas Jurk

FB1 (Medium)Für die Eröffnung der heißen Phase des Wahlkampfes hat sich Andreas Weigel etwa ganz Besonderes einfallen lassen. Am Julius-Seifert-Haus in der Zwickauer Talstraße hängt jetzt ein riesiges Kandidatenplakat, wahrscheinlich das größte in ganz Westsachen. Zur Enthüllung des Plakates und für den Startschuss in den Wahlkampf war Thomas Jurk, Spitzenkandidat der sächsischen SPD zur Bundestagswahl aus Görlitz angereist. Andreas Weigel wies in seiner kurzen Eröffnungsrede auf den gestrigen 100. Todestag August Bebels am 13. August 2013 hin. August Bebel, der in der Zwickauer Region große politische Erfolge feierte und große Rückschläge und Entbehrungen erdulden musste, war ein unermüdlicher Kämpfer für die politischen Ziele der Sozialdemokratie. Weigel, der wie August Bebel ursprünglich gelernter Drechsler ist, möchte mit seinem Engagement an die Erfolge der frühen Sozialdemokratie anknüpfen und sich für reale Verbesserungen im Leben der Menschen einsetzen. Diesen Gedanken nahm Thomas Jurk in seiner Rede auf. Kern des Wahlprogrammes der SPD sind eben diese konkreten Verbesserungen: faire Löhne mit einer gesetzlichen Untergrenze von 8,50 €; sichere und auskömmliche Renten für alle mit einer Mindestrente und der Angleichung des Niveaus FB4 (Medium)zwischen Ost und West; ein solidarisches Gesundheitssystem mit Stärkung der Versorgung in der Fläche; gute Bildungschancen für alle unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Dass dies keine leeren Versprechungen sind, sondern genau durchgerechnet ist, zeigt der Blick auf die Finanzierung der Vorhaben. Starke Schultern können mehr tragen als schwache. Darum wird die SPD Bezieher hoher und höchster Einkommen stärker besteuern und eine Vermögenssteuer einführen. Schließlich widmete sich Jurk noch einem besonders wichtigen Anliegen. Nur wer seine Stimme abgibt, kann auch mit Gehör rechnen. Demokratische Politik braucht die Einmischung und das Mittun der Bürgerinnen und Bürger. Gerade wer in der DDR groß wurde, sollte den Wert freier Wahlen zu schätzen wissen. Deshalb wird die sächsische SPD bis zum letzten Tag vor der Wahl mobilisieren und für ihre Anliegen werben.